Urlaubstrekking

Nepal – Sightseeingtour in Kathmandu, Pokhara und Bhaktapur5 min read

Auf dem Programm unserer Nepalreise stand auch noch eine Sightseeingtour durch Kathmandu – mit einem ortsansässigen und deutschsprachigen Städteführer. Mir ist bewusst, dass dies nicht wirklich zum Thema Wandern und Outdoor passt, aber was wäre Nepal ohne Sightseeing? Ich kann es nur jedem empfehlen, der eine Trekking-Tour in Nepal plant.

Diese Stadt ist eine Welt aus bunten Märkten und kleinen Läden. Die Götter begleiten einen dabei auf Schritt und Tritt und es riecht überall nach Räucherstäbchen. Die Autos sind klein und es passen deutlich mehr Personen hinein als man zunächst annimmt. Die Stromleitungen sind nicht gerade nach deutscher Norm angebracht. Ein bizaares Bild bietet sich da, beim Blick zu den Strommasten.


Abends ist es bunt, laut und es herrscht ein reges Treiben. Nepal ist ein wahres Paradies für Souvenirhungrige. Überall im Land kannst Du Souvenirs kaufen und Handeln ist wichtig. Gut einkaufen kannst Du in Kathmandu oder bei der Stupa von Bodnath. In den Geschäften bekommst unter anderem: Tibetische Teppiche, Silberwaren, Silberschmuck, Kleidung aus Baumwolle, Wollpullover, Bronzestatuen, Antiquitäten verschiedenster Art, Seidenstoffe, Masken aus Pappmache, Decken aus Yakwolle, Kupferarbeiten, Buddhastatuen, Thankas und vieles mehr. Etwa zwischen 10 und 19 Uhr sind die Geschäfte geöffnet. Der Samstag ist Ruhetag in Nepal. Touristengeschäfte und Trekkingläden haben aber auch an Samstagen auf.


Bodnath

Bodnath ist ein Vorort im Nordosten von Kathmandu. Dort ließen wir uns während der Reise von dem „wissenden Auge Buddhas“, einer Stupa in den Bann ziehen. Mit einer Höhe von 36 Metern gehört sie zur Größten ihrer Art.

Der Platz ist mit vielen Gebetsmühlen geschmückt. Auf den Gebetsmühlen sind Gebete oder Mantras angebracht, die durch die Bewegung in die Welt hinausgetragen werden.

Pokhara


Pokhara liegt ca. 200 km von Kathmandu entfernt. Von hier aus startete unsere Trekking-Tour. Nach unserer Rückkehr hatten wir hier noch ein paar Tage Aufenthalt.

Was Pokhara so beliebt macht? Besonders die schneebedeckten Bergriesen. Das Städtchen lockt mit kleinen Lädchen und Ständen zum fröhlichen Bummeln und Stöbern. Unser Weg führte uns zum Phewa-See. Das Gefühl beim Anblick dieses mystischen Sees lässt sich kaum beschreiben – das muss man selbst erleben.

Bhaktapur


Bhaktapur ist die dritte Königsstadt im Tal von Kathmandu und ein von der UNESCO anerkanntes Weltkulturerbe. Die Bevölkerung Bhaktapurs ist immer noch berühm für ihre Töpferwaren und die handgewebten Stoffe, unter anderem der traditionellen rot und schwarzen Saris.

Die Altstadt von Bhaktapur wurde vom Erdbeben, das 2015 die Stadt erschütterte, stärker gezeichnet als Kathmandu. Einige der alten Bauwerke sind verloren gegangen oder werden gerade wiederaufgebaut. Aber die vielen intakten historischen Tempel und Paläste der Stadt sind noch immer großartige Beispiele für die Newari Handwerkskunst mit Fenstern und Gitterwerk aus schön geschnitztem Holz.

Das Zentrum der Stadt ist verkehrsberuhigt, was die besondere Atmosphäre in den engen Gassen und weiten offenen Plätzen noch verstärkt. Für mich war der Besuch in Bhaktapur besonders erlebnisreich und beeindruckend.

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